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    Erich Pekar
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    https://derstandard.at/2000080691502/Whatsapp-auf-dem-Diensthandy-laut-EU-Datenschutz-verboten

    Die Nutzung des Messenger-Dienstes ist rechtlich problematisch, worauf auch die Wirtschaftskammer hinweist

    Mit mehr als einer Milliarden Nutzer ist Whatsapp einer der größten Messaging-Dienste weltweit. Auch Unternehmen nutzen ihn, um etwa mit Kunden zu kommunizieren. Jedoch könnte die Verwendung rechtlich problematisch sein, da sie gegen die Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) verstößt. Konkret liegt das Problem darin, dass Whatsapp, wie das Unternehmen in seinen Datenschutzbestimmungen schreibt, Daten international nutzt: “WhatsApp Inc. teilt Informationen weltweit, sowohl intern mit den Facebook-Unternehmen als auch extern mit Unternehmen, Dienstleistern und Partnern und außerdem mit jenen, mit denen du weltweit kommunizierst. Deine Informationen können […] beispielsweise in die USA oder andere Drittländer übertragen oder übermittelt bzw. dort gespeichert und verarbeitet werden.”
    Zwar werden – aufgrund der Ende-zu-Ende-Verschlüsselung keine konkreten Nachrichteninhalte, Fotos oder Sprachnachrichten weiterverarbeitet, wohl aber etwa Informationen darüber, dass sich die Person in den Kontakten befindet, wann kommuniziert wurde, Statusnachricht und Profilbild. Zudem werden, und gerade dieser Punkt ist kritisch, Adressbücher hochgeladen – auch von Nummern, die kein Whatsapp nutzen und dem somit nicht zugestimmt haben.

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