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    Erich Pekar
    Teilnehmer

    https://tv.orf.at/program/orf2/20181202/832057201/story

    ORF 2 , So 2.12.2018 23:07

    Geld regiert die Welt. Doch wer regiert das Geld …?
    Der US-amerikanische Linguistik-Professor und Sozialkritiker Noam Chomsky analysiert in diesem Dokumentarfilm mit brillanter Rhetorik und Sachlichkeit alarmierende gesellschaftliche Entwicklungen. Ein “dokFilm” zum bevorstehenden 90. Geburtstag des unbequemen Intellektuellen am 7. Dezember 2018.

    Im minutiös recherchierten Film der Regisseure Kelly Nyks und Jared Scott legt Noam Chomsky unaufgeregt und eindrucksvoll dar, wie eine kleine Elite von Reichen und Mächtigen den Diskurs der US-amerikanischen Gesellschaft lenkt und dabei ist, quasi unbemerkt die klassische Mittelschicht auszuradieren.

    Noam Chomsky, Linguist, Philosoph und seit seinem Engagement gegen den Vietnamkrieg in den USA einer der umstrittensten Intellektuellen, zeigt in seinem “Requiem für den amerikanischen Traum” auf, dass von eben diesem Traum bald nicht mehr viel übrig bleiben wird, wenn es nicht rasch Bewegungen gegen die “zwei Amerika”, also gegen die seit langem zunehmende ökonomische und politische Ungleichheit im Land geben wird.

    In einem Zeitraum von mehr als vier Jahren geführten Interviews verdeutlicht Chomsky in diesem Dokumentarfilm wie wir zu einer nie zuvor dagewesenen Ungleichheit gekommen sind. Indem er ein halbes Jahrhundert US-Politik nachzeichnet, die die Reichen zuungunsten der Mehrheit bevorteilt hat, warnt er eindringlich vor einer Entsolidarisierung der Gemeinschaft und rüttelt den Zuschauer auf, für eine gerechte Zukunft einzustehen. Ein Gedanke, der in den letzten fünfzig Jahren vollkommen verloren gegangen scheint …

    https://de.wikipedia.org/wiki/Noam_Chomsky

    • Dieses Thema wurde geändert vor 1 Woche, 2 Tagen von  Erich Pekar.
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