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  • #19979

    Erich Pekar
    Teilnehmer

    https://derstandard.at/2000086626076/Raetsel-um-erkrankte-US-Diplomaten-auf-Kuba-duerfte-geloest-sein

    Neue Studie kommt zum Schluss, dass die Symptome mit gepulsten Radio- oder Mikrowellen erklärbar sind. Woher diese kamen, ist aber unklar

    Die Vorfälle 2016 sorgten vor zwei Jahren für einige Verstimmung und Rätselraten: 2016 mussten mehr als zwei Dutzend US-Diplomaten wegen rätselhafter Krankheitssymptome aus Havanna ausgeflogen werden, 2018 kam es in China zu einem ähnlichen Zwischenfall: Die Betroffenen hörten Phantomgeräusche und fühlten sich schlecht. Einige sollen sogar ihr Gehör verloren haben.

    Die eingesetzte Untersuchungskommission kam damals freilich zu keinem eindeutigen Ergebnis. Das liefert nun die Medizinerin Beatrice Colomb (Uni von Kalifornien in San Diego) in einer Studie, die demnächst im Fachblatt “Neural Computation” erscheinen wird. Colomb hatte die Effekte von gepulsten Radio- und Mikrowellen untersucht und Übereinstimmungen bei den Symptomen der Diplomaten entdeckt. Diese Wirkungen von Mikrowellen sind seit 1961 als sogenannter Frey-Effekt bekannt, benannt nach dem US-Neurologen Allan H. Frey. Der Effekt wurde in den 1960er Jahren unter anderem bei militärischen Radaranlagen dokumentiert.

    https://static1.squarespace.com/static/58fa27103e00bed09c8eac2c/t/5b7f95930e2e7262c9be0455/1535088022263/Cuba+2018-08-23c+-NEJM.pdf

    https://en.wikipedia.org/wiki/Microwave_auditory_effect

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  • Erich Pekar
    Teilnehmer
    Post count: 683
    #20609 |

    Mysteriöse Symptome bei Mitarbeitern von Kanadas Botschaft auf Kuba
    https://derstandard.at/2000092696100/Mysterioese-Symptome-bei-Mitarbeitern-von-Kanadas-Botschaft-auf-Kuba

    Betroffene leiden unter Schwindel, Kopfschmerzen und Konzentrationsschwierigkeiten

    Die kanadische Regierung geht “ungewöhnlichen” Krankheitssymptomen bei gut einem Dutzend ihrer Diplomaten oder deren Angehörigen in Kuba nach. Ein 13. Botschaftsmitarbeiter in Havanna sei gerade untersucht worden und befinde sich in Behandlung, teilte das Außenministerium am Mittwoch mit. Die Betroffenen litten unter Schwindel, Kopfschmerzen und Konzentrationsschwierigkeiten, “bisher konnten die Ursachen nicht identifiziert werden”, hieß es in der Mitteilung. Die kanadische Regierung erlaube es Botschaftsmitarbeitern in Kuba, auf eigenen Wunsch nach Kanada zurückzukehren. Eine Regierungsdelegation werde demnächst zur Bewertung der Lage nach Kuba reisen.

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