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    Erich Pekar
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    https://derstandard.at/2000095148799/Papst-warnt-zu-Neujahr-vor-Einsamkeit-in-vernetzter-Gesellschaft

    Franziskus beging zu Jahresbeginn das Fest der Gottesmutter Maria und hob Rolle der Mütter hervor

    Papst Franziskus hat zu Beginn des neuen Jahres bei einer Messe im römischen Petersdom vor Einsamkeit in unserer vernetzten Gesellschaft gewarnt. “Die Welt ist ganz vernetzt, sie scheint jedoch immer mehr uneinig zu sein”, sagte der Papst. Der Papst hob zugleich die zentrale Rolle der Gottesmutter Maria und aller Mütter der Welt hervor.
    “Mütter nehmen ihre Kinder an der Hand und führen sie mit Liebe ins Leben ein. Wie viele Kinder gehen heute jedoch allein und verlieren die Richtung. Sie glauben sich stark, verlieren sich und werden zu Sklaven. Wie viele haben die mütterliche Liebe vergessen und leben wütend und gegenüber allem gleichgültig”, so der Heilige Vater.

    “Eine Welt, die in die Zukunft ohne den mütterlichen Blick schaut, ist kurzsichtig. Sie wird zwar ihren Profit steigern, wird in den Menschen jedoch nicht mehr ihre Kinder erkennen. Es wird zwar Gewinne geben, sie werden jedoch nicht für alle sein. Wir werden alle dasselbe Haus bewohnen, nicht aber als Geschwister”, sagte Franziskus.

    “Politik ist nicht nur Regierenden vorbehalten. Wir sind alle Verantwortliche für das gemeinsame Wohl. Die Politik ist gut im Ausmaß, in dem sich jeder in den Dienst des Friedens stellt”, so der Papst.

    Jeder Bürger eines Landes trage politische Verantwortung. Besonders gelte dies für den, der den Auftrag erhalten habe, “das Land zu schützen und zu regieren”. Dazu gehöre es, das Recht zu schützen und den Dialog zwischen den gesellschaftlichen Akteuren zu fördern. Der politische Auftrag sei “eine der höchsten Ausdrucksweisen der Nächstenliebe” und bedeute Sorge um die Zukunft des Lebens und des Planeten.

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