Betriebsführung

Ihre Herausforderungen

Merken Sie auch, dass sich die Welt um uns rasch verändert?

 

  • Steigende Komplexität der Unternehmensprozesse ist eine Herausforderung für viele Unternehmen. 
  • Die zunehmende Geschwindigkeit birgt die Herausforderungen, dass Unternehmen sich schneller verändern und daher mehr Agilität gefordert ist. 
  • Die ungewisse Zukunft erfordert eine Fehlerkultur. Dinge auszuprobieren muss erlaubt sein, jedoch muss die Organisation aus ihren Fehlern lernen.
  • Die IT kann mit dieser Geschwindigkeit oft nicht mithalten und wird daher manchmal als Teil des Problems gesehen. 
  • Unternehmen verfügen zwar über eine Unmenge von Daten, können oft aber daraus kein Wissen generieren. 

Agile Unternehmen sind proaktiv und antizipativ. Sie versuchen eine ungewisse Zukunft vorauszuahnen. Sie lernen aber sofort aus Fehlern.

Alfons Parovszky

Managing Partner, Digital Society Consuting

Agilität und Stabilität

Das Konzept der Agilität wurde in den 1950er Jahren erstmals für Organisationen verwendet. Das Konzept von Talcott Parsons beschreibt vier Funktionen, die ein System erfüllen muss, um seine Existenz zu erhalten:

  • Adaption: auf veränderte äußere Bedingungen reagieren
  • Goal Attainment: also Ziele zu definieren und verfolgen
  • Integration: Zusammenhalt und Inklusion herstellen und abzusichern
  • Latency: grundlegende Strukturen und Wertemuster aufrechterhalten

Aus diesen vier Anfangsbuchstaben ergibt sich das Wort AGIL. Weniger wissenschaftlich ausgedrückt beschreibt Agilität die Fähigkeit von Organisationen rasch auf ihr verändertes Umfeld zu reagieren.

In der Betriebsführung (engl. Operations) ist es durch die digitale Transformation notwendig geworden, sich rasch auf veränderte Anforderungen einzustellen. Gleichzeitig muss aber der Betrieb des Unternehmens, die Produktion, der Kundendienst wie gewohnt aufrecht erhalten werden. Die Veränderung ist auch ein stetiger Prozess, es ist nicht die Ausnahmesituation. Darauf müssen sich Unternehmen einstellen. 

Business Prozess Managment (BPM)

Prozessmanagement, auch Geschäftsprozessmanagement, beschäftigt sich mit der Identifikation, Gestaltung, Dokumentation, Implementierung, Steuerung und Optimierung von Geschäftsprozessen.

Um in der digitalen Transformation erfolgreich zu sein, muss ein Unternehmen den eigenen Standort kennen. Es ist daher unumgänglich die eigenen Prozesse innerhalb eines Unternehmens gut dokumentiert zu haben und sie zu verstehen. Ein gutes BPM ist daher ein Grundstein für eine gelungene digitale Transformation.

Diese Prozesse dann 1:1 mit digitalen Tools umzusetzen ist jedoch ein Garant für das Scheitern. Um ein Unternehmen zu digitalisieren benötigt es eine klare Vision und eine Strategie, die dann mit den Unternehmensprozessen umgesetzt werden muss. 

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„Wenn sie einen scheiß Prozess digitalisieren, dann haben sie einen scheiß digitalen Prozess.“

Thorsten Dirks

ehem. CEO , Telefónica Deutschland

Projektmanagement

Ein Projekt ist ein zielgerichtetes, einmaliges Vorhaben, das aus abgestimmten, gesteuerten Tätigkeiten mit Anfangs- und Endtermin besteht. Es wird unter Berücksichtigung von Vorgaben bezüglich Zeit, Ressourcen und Qualität durchgeführt um ein Ziel zu erreichen.

Als Projektmanagement wird das Initiieren, Planen, Steuern, Kontrollieren und Abschließen von Projekten bezeichnet. 

Es geht also beim Projektmanagment um die Veränderung, im Gegensatz zum Prozessmanagment, bei dem es um die Abwicklung und Qualität des Bestehenden geht. 

Die Veränderung durch die digitale Transformation ist die Schnelligkeit der Veränderung. Daher Projekte werden gestartet und das Ziel kann und wird sich im Laufe des Projektes verändern. Mit dieser Unsicherheit muss umgegangen werden.

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“Nachdem wir das Ziel aus unseren Augen verloren hatten, verdoppelten wir unsere Anstrengungen.”

Mark Twain

Autor

Informationsgewinnung und Wissensmanagment

Wissensmanagment ist die Gesamtheit der Aktivitäten, die darauf abzielen, eine möglichst gute Nutzung von vorhandenem Wissen, z. B. dem der Mitarbeiter eines Unternehmens, zu gewährleisten.

Wissen wird durch eigene Erfahrung oder Mitteilung von außen  erworben. Wissen bedeutet Kenntnis von etwas oder jemandem zu haben, sodass zuverlässige Aussagen gemacht werden können. 

Daten sind durch Beobachtungen, Messungen, statistische Erhebungen u. a. gewonnene Werte. Daten sind also noch kein Wissen. Aus Daten kann jedoch Wissen generiert werden. 

Ein bedeutendes Problem im Wissensmanagment ist, dass von Mitarbeitern Wissen oft nicht weitergegeben wird, weil es zur Absicherung der eigenen Position verwendet wird. 

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“Wissen ist Macht”

Sir Francis Bacon

eng. Philosoph, Staatsmann und Wissenschaftler

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