traffic-332857_1920“Ein paar Prozent” vom Umsatz seien doch fair, meint Tim Höttges, wenn Unternehmen ihre neuen Dienste auf dem Netz der Carrier anbieten.

Telekom-Chef Tim Höttges hat eine Idee, wie man den vom EU-Parlament abgenickten Kompromiss zur Netzneutralität mit Leben füllen kann: Startups, die ihre Dienste auf dem weltweiten Netz anbieten, beteiligen dafür die Netzbetreiber an ihren Umsätzen. “Ein paar Prozent”, schreibt Höttges im Telekom-Blog, seien “ein fairer Beitrag für die Nutzung der Infrastruktur”.

Es geht also schon los, bevor es noch richtig angefangen hat. Für die Nutzung der Infrastruktur des Internet wird künftig zu zahlen sein. Zuerst für Startups. Und es wird nur ein bisschen dauern, bis private Enduser zusätzlich zum ohnedies schon zu bezahlenden Entgelt für die Verbindung zum Internet auch noch mit diesen “paar Prozent” beglückt werden. Netzneutralität ade.

http://www.heise.de/newsticker/meldung/Netzneutralitaet-Telekom-Chef-will-Startups-zur-Kasse-bitten-2865381.html

http://www.handelsblatt.com/unternehmen/it-medien/netzneutralitaet-telekom-bietet-vorfahrt-fuer-umsatz/12510844.html

Georg georgie Tsamis

Ehrenamtlicher Mitarbeiter bei Digital Society
Studium der Elektrotechnik, zuletzt bei ANDRITZ HYDRO verantwortlich für die Erstellung und Pflege Technischer Dokumentation sowie begleitend für Technologie und Innovation in den Bereichen Dokumentation, Terminologie und Übersetzung. Als Gründungsmitglied und ehrenamtlicher Mitarbeiter unterstützt er die Digital Society bei Event Organisation und Lektorat.

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